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Balkonien --- Willkommene Besucher


Veröffentlicht: 16.06.2019

Kleines Fotoalbum über tierische Besucher auf/in meinen Biotopen.

    

Einmal quer

Im Jahr 2017 hatte ich eine Amsel als Dauergast auf meinem Balkon. Über Wochen hat sie es sich in einem der Kästen gemütlich gemacht und laut drauflosgeträllert. Richtig laut, mehrmals am Tag über zehn Minuten und länger. Dann flog sie auf ein anderes Hausdach, machte da weiter und kam irgendwann wieder zurück.

Herrlich. Ein unscheinbarer Vogel mit traumhaftem Gesang, und ich hatte das wochenlang. Leider wurde ihr Nistbusch - ich vermute wenigstens das es ihrer war - in einem Vorgarten auf der anderen Seite des Hauses 2018 abgerissen. Ich meine sie noch in den ersten Wochen 2018 gehört zu haben, dann war es irgendwann still.

Ebenfalls Dauergast ist ein Kohlmeisen-Päärchen, das im Vogelhäuschen des Nachbars über mir seine Bleibe eingerichtet hat. Auch hier habe ich keine Beweise, doch ich vermute es sind von 2016 bis 2019 immer dieselben zwei. Zigmal am Tag sehe ich sie rein und rausfliegen, immer wieder, faul sind sie definitiv nicht. Mein Balkon dient ihnen dabei häufig als Einflugschneise, als letzter Stopp bevor sie die letzten Meter nach oben fliegen.

Den umgedrehten Regenschirm hatte ich eigentlich für die Amsel als Chefsessel eingerichtet, damit sie nicht immer in den Kästen sitzt und dort meine Setzlinge vollkackt. Wobei ich mit kleinen Hinterlassenschaften noch hätte leben können, aber wenn sie sich zwecks Luftraum-Überwachung drehte, beschädigte ihr Höhenruder empfindliche Setzlinge. Der Regenschirm hat bei der Amsel nicht gezogen, dafür wurde und wird er von den Meisen ausgiebig genutzt.

Stiglitze konnte ich ebenfalls verbuchen, die besonders im Herbst die zum Teil schon vertrockneten Blüten diverser Blumen abknabberten. Meist zu zweit unterwegs sind sie mit ihren auffälligen Farben kaum zu übersehen.

Desweiteren kann ich von einem Rotkehlchen berichten, das einen noch schöneren Gesang als die Amsel zu bieten hat. Dazu einen Zaunkönig, der zwar nicht sang aber einen witzigen Anblick bietet. Nochmal eine Nummer kleiner als Meisen, stippt er im Stand seinen Stetz gerne nach oben und sieht dadurch nochmal kleiner aus. Kehlchen und König waren zu schnell und nervös, um von mir digitalisiert zu werden. Bisher.

Was das angeht, war eine Libelle 2016 wesentlich kooperativer. Ich konnte sogar näher rangehen und dadurch die feinen Details in ihren Flügeln fotografieren. Sie hing auf einem Landen-Verboten-Stock auf der Straßenseite und tankte Sonne. Der Stock hat rund einen Zentimeter Durchmesser, entsprechend war der Kamerad sicher 10 Zentimeter oder länger.

Darüberhinaus gab es noch weitere Besucher, unter anderem einiges an Kriechzeugs. Auch ein paar saftig-große Spinnen, bei denen ich immer eine Gänsehaut bekomme und ein paar davon sogar schon in meiner Wohnung wiedergefunden habe. Meine Herren, ich wusste gar nicht, das die Dinger in Deutschland so groß werden können. Mit ausgestreckten Beinen zwar keine zehn Zentimeter groß, aber ganz bestimmt über fünf.

Paar Links

http://www.heimische-tiere.de/Finken-Arten.htm
https://de.wikipedia.org/wiki/Stieglitz

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